14.03.2025 | Pressemeldung
Revisionsarbeiten in zwei Anlagen im Industriepark Höchst
Im Industriepark Höchst werden ab Sonntag, 16. März, bis voraussichtlich Sonntag, 29. März, Revisions- und Wartungsarbeiten in der Abwasserreinigungsanlage und der Klärschlammverbrennungsanlage durchgeführt. Im Zuge der Arbeiten kann es bei ungünstigen Wetterbedingungen in der unmittelbaren Nachbarschaft des Industrieparks zu Geruchswahrnehmungen kommen. Die Arbeiten werden so weit wie möglich parallel durchgeführt, um eventuell entstehende Belästigungen zu minimieren.
Abluftreinigung wird überholt
Die Abwasserreinigungsanlage im Industriepark Höchst kann pro Tag rund 60 Millionen Liter Abwasser reinigen – diese Menge entspricht der Schmutzfracht einer Stadt mit 1,25 Millionen Einwohnern. Damit die Anlage dauerhaft leistungsfähig bleibt, wird ein Teil der Abluftreinigung, die Regenerative Thermische Oxidation (RTO), vom 16. bis zum 20. März überholt. In der RTO wird die Abluft aus der Kläranlage stark erhitzt und so von Gerüchen befreit. Während der Revisionsarbeiten wird die Abluft aus der Kläranlage über einen 35 Meter hohen Kamin abgeleitet, wo eine Vermischung mit der Umgebungsluft stattfindet.
Luftstrom wird über Kamin abgeleitet
Voraussichtlich bis zum 29. März dauern die Revisionsarbeiten in der Klärschlammverbrennungsanlage des Industrieparks Höchst an. In dieser Zeit wird die geruchsbeladene Abluft aus der Halle, in der die Klärschlämme umgeschlagen und durchmischt werden, über einen Kamin abgeleitet. Diese Abluft wird im Normalbetrieb direkt der Verbrennung zugeführt. Auch dieser Luftstrom vermischt sich in Höhe des Kamins mit der Umgebungsluft, doch bei bestimmten Wetterbedingungen sind Geruchswahrnehmungen im direkten Umfeld nicht ausgeschlossen.
Als Betreiber der Abwasserreinigungsanlage und der Klärschlammverbrennungsanlage im Industriepark Höchst bittet Infraserv Höchst die Anwohner in den benachbarten Wohngebieten für möglicherweise entstehende Belästigungen um Entschuldigung.